
Die altbekannte Garagenanlage und der neue Blickwinkel
Wer kennt sie nicht, die typische DDR Garage. Aufgereiht im Kollektiv ihresgleichen, steht sie hier und da noch, wie ein Fels in der Brandung in der Botanik und erinnert uns an vergangene Zeiten. Gleichförmige Raumwunder, mittlerweile vielerorts wegen der fehlenden Nachfrage verwaist. Auch das Kühlhaus verfügt über einige dieser kleinteiligen Lagerflächen. Nicht alle hatten sofort eine Verwendung.

Besuch von Martin Dulig, Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr des Freistaats Sachsen © SMWA/Kristin Schmidt
Aber was tun mit all dem doch eigentlich sehr nützlichen Leerstand? Diese Frage stellte sich auch Rike Rehfeldt, als sie 2018 im Rahmen ihres Design-Studiums und dem Projekt “Freiraum Stadtrand” dem Ruf des Kühlhaus, nach Mitgestaltung folgte. Ziel des Projektes war, jungen Gestalter:innen eine erste Möglichkeit für die praktische Umsetzung ihrer Ideen zu geben. Da eine der ehemaligen Garagenanlagen unmittelbar an den Campingplatz grenzt, entstand das Konzept zur Umnutzung des genormten Raumes.

Entwurf von Friederike Rehfeldt
Aus Stauraum für Auto und Co. wurden stylische und raffiniert gestaltete Erholungs- und Übernachtungseinheiten. Der Clou: ein einfaches modulares System aus Holz gestaltet den Raum maßgeblich und bietet dadurch Platz für ein Bett, Ablagefläche und eine Sitzecke. Bis jetzt konnten vier Einheiten ausgebaut werden. Weitere werden nach und nach, je nach Bedarf folgen.
Buchen könnt ihr die Übernachtung der besonderen Art hier:
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